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Mon, May 21, 12
Interviews Archiv Eluveitie

Eluveitie

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Eluveitie - Wozu lesen, wenn man Geschichte auch hören kann?

Unsere Titelhelden von Eluveitie sind schon eine besondere Band. Nicht nur, daß die Jungs und Mädels dem Metal mit ungewöhnlichen Instrumenten ihr ganz eigenes Gewand überstreifen, nein, sie schaffen es auch noch, dem geneigten Hörer mit fundiertem Wissen aus alten Tagen, eine spannende und historisch eindrucksvolle Geschichtensammlung anzutragen. Wer sein Wissen über Gallien neben seinen Erkenntnissen aus Asterix-Comics erweitern möchte und zufällig auf melodisch-andersartigen Death Metal steht, ist bei den sympathischen Schweizern genau richtig. Um allen bislang Unwissenden Eluveitie schmackhaft zu machen und allen sowieso Fans viel Wissenswertes zu vermitteln, unterhielten wir uns mit dem belesenen Bandkopf, Sänger und Multiinstrumentalisten Christian „Chrigel“ Glanzmann…

Eluveitie

Eluveitie - Wozu lesen, wenn man Geschichte auch hören kann?

Unsere Titelhelden von Eluveitie sind schon eine besondere Band. Nicht nur, daß die Jungs und Mädels dem Metal mit ungewöhnlichen Instrumenten ihr ganz eigenes Gewand überstreifen, nein, sie schaffen es auch noch, dem geneigten Hörer mit fundiertem Wissen aus alten Tagen, eine spannende und historisch eindrucksvolle Geschichtensammlung anzutragen. Wer sein Wissen über Gallien neben seinen Erkenntnissen aus Asterix-Comics erweitern möchte und zufällig auf melodisch-andersartigen Death Metal steht, ist bei den sympathischen Schweizern genau richtig. Um allen bislang Unwissenden Eluveitie schmackhaft zu machen und allen sowieso Fans viel Wissenswertes zu vermitteln, unterhielten wir uns mit dem belesenen Bandkopf, Sänger und Multiinstrumentalisten Christian „Chrigel“ Glanzmann…

Chrigel, Ihr seid ja nun mittlerweile ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil der ständig wachsenden Pagan-Metal-Szene… wie seid Ihr selbst zu dieser Musikrichtung gekommen? Wurdet Ihr durch andere Bands beeinflußt oder waren die Schritte ganz anders?

Ehrlich gesagt, sind wir eigentlich gar nicht zu „dieser“ Musikrichtung gekommen, sozusagen. ;) Ich meine, als ich Eluveitie vor etwa 8 Jahren gründete, folgte ich damit einfach einem langjährigen Traum, die beiden Arten von Musik miteinander zu verbinden, die ich am allermeisten liebe: Melodischen Death Metal und traditionelle keltische Folkmusic. Es war nicht so, daß wir irgendwie beschlossen „Folk/Pagan Metal“ zu machen oder daß wir irgendwie diesem Trend folgten. Im Grunde gab’s damals diesen Trend oder eine entsprechende Szene noch gar nicht (es gab einfach ein paar einzelne exotische Bands, die so was in die Richtung machten). In diesem Sinne machen wir einfach unser Ding. Vorbilder in Bands, welche uns prägen, haben wir nicht. Wir fühlen uns eigentlich auch nicht wirklich als eine „Pagan Metal Band“ im klassischen Sinne.

Was mich jetzt auch gewundert hätte! ;-) Mich erinnern Stellen (auch wenn das jetzt abstrakt klingen mag) an die Anfangstage der Iren The Corrs, nur in metallischem Gewand und mit derben Vocals… ist das schlimm? ;-)

Haha, sehr geil! Nein, ich finde das gar nicht schlimm. Eigentlich betrachte ich das vielmehr als ein Kompliment (danke!). Nicht, weil ich jetzt irgendwie ein großer The Corrs-Fan wäre (ich kenne nur ein, zwei Stücke der Band), aber weil The Corrs (wie wir ja auch) ebenfalls authentische traditionelle (keltische, in ihrem Falle irische) Volksmusik in ihre Songs einbinden. Und insofern klingt das auch ganz und gar nicht abstrakt!

Während andere Truppen dieser Richtung, zumindest in meinen Augen und Ohren, eher nach keltischer Bierzeltmanier vorgehen, habt Ihr besonders auf Eurem aktuellen Werk ganze Klanglandschaften geschaffen, die dem inneren Auge vielmehr Szenerien von Highlander oder Braveheart visualisieren, als das schlichte Beowulf´sche Saufgelage. Sind dies die Merkmale, mit denen Ihr Euch bewußt anderen gegenüber abheben wollt?

Freut mich, daß Du das so empfindest. Ja, mit dieser ganzen doch recht bier(oder met-)seligen Angelegenheit des Wir-sind-Barbaren-drum-laßt-uns-feiern-Pagan Metals können wir absolut ganz und gar nichts anfangen. Wir stören uns natürlich nicht dran – jedem das seine! Aber unser Ding ist das auf alle Fälle nicht. Das spiegelt sich auch schon alleine in unseren Texten wider, welche sehr ernsthaft sind und teils auch Kapitel der keltischen Geschichte behandeln, die sehr dunkel sind (gerade z.B. das Thema „gallischer Krieg“). Ob wir uns bewußt abgrenzen, kann ich nicht sagen. Ich würde es eher so sehen, daß wir, wie gesagt, einfach unser Ding machen. Und das ist halt nun mal nicht Wikinger-Party und „Beowulf’sches Saufgelage“, wie Du das sehr fein ausdrückst! :)

Auch der instrumentelle Teil ist nicht das typische Wikingergeprügel, sondern eher ein traditionell-modernes Gemisch aus Härte und Virtuosität, das vielmehr durch Groove punktet. Was ist in Deinen/Euren Augen das musikalische Ziel?

Schwer zu sagen, ob wir – rein musikalisch – ein „Ziel“ haben. Ich würde vielmehr sagen, daß wir halt eben einfach die Musik machen, die wir machen möchten. Wenn ich Songs für Eluveitie schreibe, dann entstehen diese immer sehr intuitiv und wachsen natürlich. Die hauptsächlichen treibenden Kräfte dahinter sind immer Gefühle, Emotionen, Empfindungen… und Bilder vor dem inneren Auge, denen durch die Musik eben Ausdruck verliehen wird.

Eure Anhänger sind ja oft auch das Völkchen, das sich gerne auf Mittelalter-Festivitäten aufhält und sich in ihrer Lebensweise, ob Schmuck, Klamotten oder auch Beruf(ung), dem modernen Treiben weitestgehend entzieht. Ist das auch Eure Lebensphilosophie? Wie altmodisch bzw. modern seid Ihr so im Alltag? ;-)

Haha, schwer zu sagen. Nun, grundsätzlich sei es ferne von uns, irgendein Zeitalter zu romantisieren oder gar zu glorifizieren. Das macht, meiner Meinung nach zumindest, überhaupt keinen Sinn. Abgesehen von der Tatsache, daß niemand wirklich fundiert sagen kann, wie das Leben früher (sei es nun in Mittelalter, Antike oder wann auch immer) wirklich war, finde ich es auch irgendwie einigermaßen sinnfrei, seinem eigenen Zeitalter entfliehen zu wollen oder sich ein anderes herbei zu sehen. Ich meine, wir leben nun mal einfach heute. Das ist auch gut so. Warum soll es früher besser gewesen sein? Ich glaube, jedes Zeitalter hat seine schönen und auch seinen schlechten Seiten. Aber auf alle Fälle kann ohnehin niemand das Rad der Zeit drehen, es bleibt einem also auch gar nichts anderes übrig, als sich seiner Zeit zu stellen, in und mit ihr zu leben und das beste daraus zu machen.

In diesem Sinne stehen wir alle also voll und ganz im „heute“. Dies mal voraus geschickt, muß ich uns, oder zumindest die einen oder andern von uns, wohl schon eher als „altmodisch“ beurteilen, haha. Ich lebe beispielsweise in einem alten Holzhaus. Die einzige Heizung ist ein über 150-jähriger Kachelofen, sprich: Im Winter wird jeweils das Leben umgekrempelt und ein nicht unbeachtlicher Anteil des Alltags dreht sich um Holzspalten und Feuer machen. Fernseher und Auto gibt’s in unserm Haushalt auch nicht. Oder Päde, unser Dudelsackspieler, lebt mit seiner Familie in einem auf knapp 1.300 Meter überm Meer liegenden Berg-Kaff. Im Winter steht bei ihm genau dasselbe Kachelofen-Programm an. Bei ihm kommt dann aber noch tägliches Schneeschaufeln dazu. In so nem Bergdorf reden wir dann freilich von 1,5 Meter aufwärts. ;) Neulich mußte er sogar morgens seine beiden Söhne in die Schule tragen, weil die beiden Knirpse alleine nicht hätten durch den Schnee waten können, haha. Das Dorf ist übrigens auch nicht mit dem Auto zugänglich, sondern nur mit der Seilbahn. Nach der Bandprobe kommt Päde somit also auch nicht mehr nach Hause, sondern nur noch bis ins Tal, wo er jeweils bis am nächsten Morgen nächtigt. Hinsichtlich solcher Dinge leben wir – oder einige von uns zumindest – schon eher altmodisch. Aber das hat weniger mit irgendeinem „Vergangenheits-Fimmel“ zu tun, als vielmehr damit, daß wir es einfach rustikal mögen und wir es auch schätzen, naturnah zu leben (solche Lebens- und Wohnumstände bringen einen z.B. den Rhythmus der Natur näher, als einfach das Leben in einer Stadtwohnung). Ebenso sind uns alte Traditionen wichtig, das natürlich schon. Auch die ganze keltische Kultur bedeutet mir persönlich sehr viel und prägt auch meinen Alltag. Aber das ist etwas Persönliches. In Klamotten schlägt sich sowas jedenfalls bei uns nicht nieder, da sind wir eigentlich ganz modern. Tradition soll man, finde ich, nicht in erster Linie tragen oder zur Schau stellen, sondern einfach leben.

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Wow, das klingt für den „Ottonormalverbraucher“ dennoch schon „seeehr“ altmodisch… aber warum nicht! ;-) Ihr könnt bislang auf eine beachtliche Tour-Historie zurückblicken. Da Ihr ja nicht nur auf expliziten Pagan-orientierten Konzerten zugegen wart, würde mich interessieren, wie man Euch empfängt, wenn Ihr die Exoten des Abends seid? Gab es da auch schon Reinfälle bzw. unerwartet gute Reaktionen?

Nein, von Reinfällen könnte ich eigentlich nicht berichten. Für uns (und ich glaube, auch für das Publikum) waren solche Shows und/oder Tourneen bislang immer eine Bereicherung. Überhaupt: Eigentlich lieben wir es fast mehr, mit einem stilistisch durchmischten Package auf Tour zu gehen. Wie beispielsweise die Europa-Tour mit Kreator und Caliban vor genau einem Jahr. Sowas hält einen „fit“ und macht Spaß. Ich meine, es ist z.B. herausfordernder, aber auch interessanter, mit unsrer Musik vor eingefleischten Kreator-Fans und Old-School Thrashern zu spielen und sie von Eluveitie zu überzeugen, als vor einem Pagan Metal Publikum, in welchem ohnehin jeder unsre Songs kennt. Nicht, daß wir Letzteres nicht schätzen würden! Ganz und gar nicht! Aber wie gesagt, das andere hält einen munter und läßt einen nicht einrosten. ;)

Gibt es vielleicht einige kuriose Geschichten aus dem Tourleben, negativ wie positiv oder einfach nur witzig, die Du uns erzählen könntest?

Oh, da gäbe es unzählige! Ich kann mich kaum für eine entscheiden. Eine Tour ist immer etwas recht intensives. Man lebt mehrere Monate in einem Tourbus, also auf engstem Raum, zusammen mit zehn (oder mehr) andern Menschen; man ist weit weg von zu Hause; man hat sehr wenig Privatsphäre; und so weiter. Da erlebt man so einiges. Viele positive, aber auch negative Dinge. Manchmal kommt man auch an seine Grenzen. Aber schönerweise überwiegen die positiven und witzigen Erlebnisse bei weitem!

Auf „Everything Remains (As It Never Was)“ wurde Euer Talent durch ein prominentes Ensemble auf Platte verewigt… mit von der Partie waren Tommy Vetterli, Colin Richardson und John Davis. Wie kam es zur Zusammenarbeit mit diesen Hochkarätern?

Was den Mix des Albums angeht, so war Colin eigentlich unser Wunschkandidat. Und wir sind sehr glücklich und dankbar, daß er „ins Boot gestiegen“ ist! Denn Colin ist heute – natürlich verdienterweise – in der komfortablen Situation, sich auswählen zu können, was er produziert und was nicht. Er hat es nicht mehr nötig, einfach jeden Auftrag anzunehmen, sondern er mischt heute nur noch die Produktionen, die ihm wirklich gefallen. Hinter der Zusammenarbeit mit John Davis steckte übrigens auch Colin, welcher mit David befreundet ist. Was Tommy Vetterli angeht, so haben wir immer wieder mal an ihn gedacht – sogar schon damals für die Aufnahmen von „Slania“. Allerdings waren wir immer skeptisch. Ich meine, Hand auf’s Herz: Wenn es um fette Metal-Produktionen geht, ist die Schweiz alles andere als ein Referenz-Land, haha. Effektiv zusammengebracht hatte uns unser heutiger Manager, der damals auch Manager von Coroner war und somit natürlich ein guter, alter Freund von Tommy ist. Wir besuchten dann im Vorfeld einmal Tommy in seinen Newsound Studios und er überzeugte uns voll und ganz – mit allem, seinem absoluten High-End Studio, seinem immensen Wissen und seiner Kompetenz, wie auch mit seiner vollkommen der Musik (und Qualität) ergebenen Arbeitseinstellung. Tommy ist wirklich der absolute Hammer und heute halte ich ihn für einen der weltweit besten Engineers!

Das Ergebnis spricht jedenfalls für sich selbst! Mit einem acht Mann/Frau starken Troß umherzureisen ist auch nicht gerade das Einfachste in Hinsicht auf die Organisation. Mußtest Ihr unter diesem faktischen Umstand auch schon Nachteile erleiden? Zum Beispiel Ablehnungen aus Kostengründen oder Platzgründen oder Ähnliches?

Na ja, nicht wirklich eigentlich. Natürlich, wir erlebten auch schon Tourbus-Engpässe oder Ähnliches. Aber irgendwie bringt man immer alles zum Funktionieren, haha.

Euer akustisches Werk „Evocation I: The Arcane Dominion“ wurde ja mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Warum, glaubst Du, war das so? Darf eine quasi „harte“ Band keine sanften Töne anstimmen bzw. das eigentliche Thema musikalisch traditionell umsetzen? Hatte Euch das überrascht, verärgert, nachdenklich gestimmt, daß es doch so einige Verblendete gab?

Ich verstehe es absolut, daß manche Leute ob „Evocation I“ etwas konsterniert waren! Okay, überhaupt kein Verständnis hatte ich dafür, daß manche Fans offenbar überrascht/überrumpelt waren… denn das Album wurde schon Monate vor dem Release auf allen nur erdenklichen Kanälen und in wirklich jedem hintersten und letzten Metal-Magazin als Akustik-Album angekündigt und besprochen. ;) Aber abgesehen davon verstanden wir die gemischten Gefühle sehr wohl. Ich finde, das hat auch nichts mit „Verblendung“ zu tun, sonder letztlich einfach schlicht mit Geschmacksache. ;) Wir waren uns dieser „Risiken“ natürlich schon bewußt, bevor wir „Evocation I“ überhaupt aufnahmen. Aber letztlich, so denken wir, sollte man seinen eigenen Intentionen folgen und nicht irgendwelchen Erwartungen von außen. Einmal ein komplett akustisches Album zu machen, das war eine Sache, die wir schon so lange im Hinterkopf hatten und die wir einfach mal „ausprobieren“ wollten. Aber wie auch immer: Unterm Strich dürfen wir sagen, daß „Evocation I“ eigentlich sehr erfolgreich war und somit auch allergrößtenteils sehr gut aufgenommen wurde. Das Album verkaufte sich beispielsweise in Deutschland oder der Schweiz sogar besser als „Slania“. Und es in die „Top 20“ der offiziellen Landes-Albumcharts zu schaffen (wo man sich ja doch immerhin mit Konkurrenz wie Lady Gaga, Katy Perry, James Blunt und wie sie alle heißen, rumschlägt), ist doch eine ziemlich erfreuliche Sache. So schlimm kann es also nicht gewesen sein, haha. ;)

Nun, mir persönlich hat´s gefallen. Deshalb hoffe ich, Ihr „traut“ Euch trotzdem an den zweiten Teil von „Evocation“ ran! ;-) Wann soll dieser in Angriff genommen werden und von welchem Thema wird er handeln?

Ja, selbstverständlich werden wir „Evocation II“ realisieren! Wann, wissen wir allerdings noch nicht. Wir spielten mit dem Gedanken, es als nächstes Album (nach „Everything Remains…“) in Angriff zu nehmen, entschlossen uns nun aber gerade erst vor 2 Wochen dazu, zuerst doch nochmals ein weiteres Metal-Album zu machen. Konzeptionell wird es eine Fortführung von „Part I“ sein. „Evocation I & II“ wird ein in sich geschlossenes Konzept bilden.

Es wird zu Eurem neuen Album ein Box-Set mit einem Amulett geben. War die Idee von Euch bzw. hattet Ihr darauf Einfluß? Wenn ja, welche Bedeutung haben die „Runen“ (?) hinter Eurem Logo und was wird der Fan auf der beigelegten DVD vorfinden? Ich habe noch kein Exemplar.

Über solche Dinge unterhalten wir uns immer mit unserer Plattenfirma. Und ja, natürlich haben wir darauf Einfluß. Aber jetzt jagst Du mir grad einen kleinen Schrecken ein: Was für Runen? Von einem Runen-Amulett weiß ich nämlich nichts und ich will doch auch sehr hoffen, daß es kein solches geben wird. Würde nicht wirklich zu uns passen („wir“ Kelten benutzten keine Runen). ;)

Nun, ich habe es auf der Nuclear Blast Seite entdeckt und zumindest sah es für mich so aus… vielleicht sind es auch keine Runen, ich bin in dieser Thematik nicht so bewandert und wollte Dir auch keinen Schrecken verpassen! ;-)

Nein, nein… es würde halt nur nicht wirklich zu uns passen. „Wir“ Kelten benutzten keine Runen. ;) Die Bonus-DVD enthält einiges an interessantem Material (jedenfalls hoffen wir, daß unsre Fans es interessant finden werden ;)). Zum einen mal natürlich den Video-Clip zum Song „Thousandfold“. Dazu produzierten wir auch noch ein „Making-of“ Video. Desweitern ist auf der DVD eine recht umfangreiche Dokumentation der Produktion und Entstehung des Albums enthalten – mit diversen Interviews mit den einzelnen Musikern und vielen Aufnahmen aus den verschiedenen Studios. Und obendrein gibt’s noch ein Video mit dem Titel „A closer look at the lyrics“. Dieses beinhaltet eine Art „Podiums-Diskussion“. Wir luden eine Wissenschaftlerin (Assistenz-Professorin des indogermanistischen/keltologischen Seminares der Universität in Zürich) ein; in dem Video diskutieren wir die einzelnen Songtexte und beleuchten die historischen Hintergründe.

Ich sag´ ja, wer Geschichte mag, muß nicht unbedingt lesen, sondern einfach Euch zuhören! ;-) Ich bedanke mich recht herzlich für das äußerst informative Gespräch und wünsche Euch allen noch viel Glück und Spaß auf Eurem weiteren musikalischen Weg!

Es ist an uns, Dir zu danken! Und vor allem gilt unser Dank allen Lesern, für ihr Interesse an unserer Band!


Band-Homepage: www.eluveitie.ch
Interview & Text: Max

 

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