Anima
Enter The Killzone
Metal Blade
12 Tracks – 40:40 Min.

Nachdem Anima 2008 in den Stall von Metal Blade einfuhren, kommt nun zwei Jahre später der Nachfolger vom Debut “The Daily Grind”. Die jungen Burschen haben sich dem extremen Death bzw. Grind verschrieben, was instrumentell zwar einiges abverlangt, aber nicht zwingend gut klingen muß. Bevor aber jetzt der Hammer der Zerstörung folgt, kann ich beruhigen, denn die gerade mal 18 bis 20-Jährigen Deutschen beweisen durchaus Abwechslung auf „Enter The Killzone“. Tourneen mit Bands wie Neaera und Aborted, zeigen eindeutig die Marschrichtung der Metzel-Texter und –Brutalomusikanten. Die Produktion ist Label-typisch extrem am Kompressionslimit, was zwar so etwas wie Dynamik erst gar nicht aufkommen läßt, aber Genießer genannter Bands werden zugunsten des Blastfaktors gerne drauf verzichten. Anima haben bei Titeln wie „Cu(n)t & Twist“ und „The Omnipotent Torture King“ offensichtlich Hostel öfter als 6 mal gesehen. Max