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After All - Cult Of Sin
After All
Cult Of Sin
Dockyard 1
12 Tracks - 48:36 Min.
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So, nachdem mich die Truppe kürzlich im Vorprogramm von TESTAMENT ziemlich mit ihrer powervollen Live-Performance überzeugen konnte, habe ich nun die Gelegenheit, mich ein bißchen intensiver mit dem aktuellen Output von After All auseinander zu setzen. Zu Beginn fällt auf, daß sie die Live-Power nicht ganz ins Studio retten konnten, was aber sicher auch daran liegt, daß ich @home nicht ganz so laut aufdrehen kann, wie im Hirsch ;-) Nach dem entspannten Intro geht‘s mit „My Own Sacrifice“ gleich recht flott rein in Album Nummer 7. Cooler Smasher, der absolut keine Wünsche offen läßt. Track Nummer 3 knallt ebenfalls ordentlich durchs Gebälk, während „Betrayed By The Gods“ nicht ganz so straight, aber dennoch doublebassig angerollt kommt. So zieht es sich eigentlich durch die gesamte Scheiblette durch - fast ausschließlich mit Doublebass und jeder Menge Tempowechseln durchsetzte, anspruchsvolle Thrash Metal-Mucke der Oberklasse. Besonders hervorzuheben ist an dieser Stelle die saucoole Stimme des Fronters, die etwas an eine agressivere Version von Ronny James Dio erinnert. Sehr cooles Album, das eine recht hohe Halbwertszeit haben dürfte. Gut gemacht - von wegen verflixtes siebtes Album. Irgendwo schleichen hier noch 8,5 cultige Sünder durch die Gegend und sündigen...äh...
Ingo
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