Deadlock
Bizarro World
Lifeforce Rec. | Soulfood
11 Tracks | 40:17 Min.
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Es ist völlig faszinierend, wie sehr einen manche Bands doch mit ihren Werken überraschen können! Die Sensation des frisch angebrochenen Jahres 2011 ist jedenfalls bereits perfekt: Deadlock, das Melodic Death Metal-Konsortium aus Musikanten aus Jena, Berlin und dem Frankenland, hat mit ihrem jüngsten Sammelsurium „bizarrer“ Kompositionen „Bizarro World“ einen Meilenstein der Metal-Hemisphäre geschaffen. Der Titel ist Programm und Credo zugleich. Die Kombination aus treibenden, brettharten Death Metal Riffings, künstlerisch eingestreuselter Progressivität, hochgradiger Fingerfertigkeit an sämtlichen Instrumenten und im bizarren Konter die untermalenden futuristischen Synthesizer-Klänge und die engelsgleiche Stimme von Sängerin Sabine Scherer, die in Abwechslung zu Johannes Prems aggressiven Growls steht, ist nicht nur bizarr und originell, sondern einzigartig! Nicht, daß weiblicher Gesang trifft auf Gegrunze etwas Neues wäre, nein, aber wenn die Refrains oder Gesangsparts der sanften Sorte ebenso instrumentiert und inmitten krasser Brutalität, wie ein Regenbogen nach dem Sommerschauer, ertönen – UND das Ganze in Verbindung auch noch irrsinnig gut funktioniert - DANN ist das etwas bahnbrechend Neues! Die mehrstimmigen weiblichen Gesangsarrangements erinnern nicht selten an The Gathering zu besten Zeiten. Also keine Angst, hier werden keine Arien geschmettert! Deadlocks „Bizarro World“ avancierte für mich nach exakt 10 Durchläufen zu einem absoluten Volltreffer in Sachen musikalischer Neuerfahrung und wurde deshalb zurecht zu meinem Album of the Ausgabe erkoren. Max
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