Crowbar
Sever The Wicked Hand
Century Media
12 Tracks | 51:45 Min.
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Lange hat man von Kirk Windsteins einst so erfolgreicher und einflußgebender Gruppe nichts mehr gehört. Um genau zu sein sechs Jahre lang – doch sechs Jahre sind es nur zum letzten Album „Lifesblood For The Downtrodden“, aber lange nicht zum Erfolg. Dieser liegt bereits locker zehn Jahre, wenn nicht länger, zurück, als nach dem noch sehr starken „Odd Fellows Rest“-Album mit „Equilibrium“ die Talfahrt der Sludge-Legende aus New Orleans eingeläutet wurde. Umso freudiger ist es, daß man nun mit „Sever The Wicked Hand“ wieder ein wahres Brecheisen (übersetzt „Crowbar“) im Feuer liegen hat. Die Jahre, die Windstein sich mehr um sein Allstarprojekt Down und die zweite Band Kingdom Of Sorrow gekümmert hatte, ließen anscheinend neue Tugenden in dem glanzköpfigen Reibeisenshouter aufkeimen, und so beschloß dieser sich vom Alkohol abzuwenden, durchlebte eine Entziehungskur und verarbeitete nun die persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen in seinen Texten, die eine seltene Positivität besitzen, die wohl der erfolgreichen Bewältigung von Problemen folgen mußte. Die besonderen Trademarks von Crowbar, die Black Sabbath-affine Trägheit, der Doom, aber auch die Hardcore-lastige Seite der auditiven Schwergewichtler ist zurück. Vielleicht ist diese Scheibe tatsächlich die wichtigste der Bandgeschichte – ich setze darauf 8,5 Tonnen Blei! Max
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