Damnation Defaced
Beyond The Pale
SAOL | H´Art | Zebralution
11 Tracks | 56:37 Min.
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Ein Jahr nach ihrer ersten EP, die beachtliche Aufmerksamkeit auf sich zog und die Szene neugierig auf ein weiteres Lebenszeichen machte, steht nun die Veröffentlichung des Debut-Al- bums an. Dieses setzt musikalisch das Erstlingswerk fort. Auf die Ohren gibt es also progressiven Death Metal, der auf Melodien setzt und viele cleane Leads offeriert. Vokalist Philipp Bischoff trifft vielleicht nicht jeden Geschmack, da er weniger durch growlen sondern durch aggressives mitunter auch gequält klingendes Schreien auffällt. Uninteressant ist das nicht. So kommt die überwiegend im Midtempo gehaltene Scheibe sehr abwechslungsreich rüber und hält den geneigten Fan bis zum Ende an der Stange. Die Jungs verstehen zudem ihr Handwerk und machen den Eindruck, ausgewachsene und gestandene Musiker zu sein. Die Produktion hingegen ist untenrum etwas blaß ausgefallen, was nicht unbedingt ein Schaden ist, weil das Album eher zum Hinhören animiert als zum Abfeiern. Obwohl der große Nackenschlag ausbleibt, bin ich sicher, daß die Scheibe nicht nur bei mir 8 mal rotiert. NicoS
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