Deine Lakaien
Indicator
Warner Music
12 Tracks | 52:19 Min.
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Eigentlich darf ich das gar nicht laut sagen: „Indicator“ ist mein erster wirklich intensiver Kontakt mit den Lakaien, obwohl sie bereits seit 25 Jahren existieren. Und das, obwohl ich durchaus aus der dunkleren Ecke komme. Gestört hat mich früher immer ein winziges, für mich aber auf Dauer nur schwer erträgliches Detail: Der „deutsche“ Akzent im englischen Gesang von Alexander Veljanov. Und ich sollte darüber nachdenken, ob ich da nicht etwas Essentielles verpaßt habe. „Indicator“ ist zwar sicherlich nicht das tanzbarste Album der Gruppe: Zu sehr dominieren die ruhigen Passagen, in denen Streicher und sphärische Keyboards die Songs tragen und die rhythmischen Elemente in den Hintergrund zurückweichen - hierdurch wirkt das Album streckenweise regelrecht introvertiert. Auch der Sound an sich ist eher minimalistisch und zurückhaltend: Es ist zwar alles da, was der Song braucht, aber auch nicht mehr. Vielleicht aber ist das angesichts des Bombasts mancher aktueller Produktionen mal gar nicht so schlecht. Ich glaube, ich sollte den beiden Herren mal eine Chance geben und in die 8 vorherigen Alben reinhören. Chris
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