Destruction
Day Of Reckoning
Nuclear Blast
11 Tracks | 46:48 Min.
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Daß die neue Destruction-Scheibe das Thema Speed bei Schmier & Co. neu definieren würde, war schon allein deshalb klar, weil Ex-Drummer Marc gefeuert wurde, weil er nicht mehr schnell spielen wollte. Daß die Ruhrpottler dabei aber gleichzeitig das variabelste und interessanteste Album seit der Reunion abliefern würden, konnte nicht unbedingt erwartet werden. Vom ersten Track an wird auf allerhöchstem Niveau losgeknüppelt, daß die Schwarte kracht. Vor allem Neu-Schlagwerker Vaaver leistet Großes und liefert die schnellste und filigranste Drumarbeit ab, die es jemals auf einem Destruction-Album gegeben hat. Diese Neuverpflichtung bringt das Trio zusammen mit dem variablen Songwriting auf einen neuen Qualitätslevel. Besonders cool finde ich, daß man sich auch nicht scheut, ein wenig in der eigenen Vergangenheit zu wildern und hier und da klassische Destruction-Riffs auftauchen. So kommen bei „Devil‘s Advocate“ wehmütige Erinnerungen an „Bestial Invasion“ auf. Ein Stilmittel, dessen sich Schmier & Mike gerne schon viel früher hätten bedienen können. Destruction sind im neuen Jahrzehnt angekommen und besser denn je! Ich freue mich schon jetzt auf die ersten Live-Shows mit dem neuen Material und gebe 9,5 Schinken für den Mad Butcher aus. Ingo
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