Hawthorne Heights
Skeleton
EMI
13 Tracks | 42:04 Min.
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Die Jungs mußten den Tod ihres Gitarristen und damit auch den Verlust der „uncleanen“ Gesangsunterstützung verkraften. Das hat der Band natürlich persönlich zugesetzt, aber auch die Musik ist damit noch schlechter geworden, als sie vorher schon war. Der Sänger JT Woodruff hört sich trotz zunehmenden Alters immer noch wie ein Konfirmant an, und die verbliebenden Mitglieder bringen es auch beim nun vierten Album nicht zu irgendeiner kreativen Idee. Genau wie die Vorgängeralben taugt auch diese Scheibe maximal zur Vertonung eines B-Movies, der an einer provinziellen amerikanischen Highschool spielt. Waren früher, wenn auch nicht immer stilsicher plaziert, Growls und harte Riffs des jetzt verblichenen Casey Calvert zu vernehmen, so kommt das aktuelle Album nun völlig gesichtslos rüber. Wenn dieses Genre tatsächlich Post-Hardcore oder Post-Punk heißt, dann ist das eigentlich eine Verunglimpfung der gesamten Briefbeförderungsbranche! Punk und Hardcore wären so ohne Post auf jeden Fall besser dran. Wer sich jedoch die Scheibe wirklich reinziehen möchte, der sei damit getröstet, daß wenigstens die Produktion gut ist. Ich bin froh, es nicht noch 2 mal hören zu müssen. NicoS
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