Kid Rock
Born Free
Warner Music
12 Tracks | 56:00 Min.
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Lang lang ist´s her, daß Kid Rock mit schnoddrigen Texten unter der Gürtellinie und Hip Hop/Nu Metal Experimenten die große Fresse riskierte. Diese riskiert er zwar weiterhin, jedoch auf wesentlich schmusigere und erwachsenere Weise. Das 2007er Album „Rock´n Roll Jesus“, das die Mega-Hit-Single „All Summer Long“ beheimatete, läutete für den Bierdosen-Proll eine neue Ära ein. 100 Wochen in den Charts, meistverkauftes Album des Jahres und Single-Nummer 1en überall auf dem Planeten… wäre ja saublöd, wenn man da mal nicht anknüpfen würde, richtig? Und genau das tat Kid und strickte sich zusammen mit Produzent Rick Rubin (u.a. Slayer) ein Album mit quasi zwölf Hit-Singles – oder sagen wir: Die Songs klingen alle so verdammt ähnlich, daß es egal ist, welchen man davon auskoppeln würde. Trotz Mitwirkung von einigen Berühmtheiten der Musikwelt, u.a. Mary J. Blige, Sheryl Crow oder Bob Seger, ist das auch genau das, was mich stört. Die Nummern wirken austauschbar und der radioaffine Country-Rock´n Roll-Style mit ständiger Akustikklampfe und Klavier-Stakkato nutzt sich verdammt schnell ab. Kid Rock schrieb über das wirtschaftsgebeutelte Detroit, seine Heimat, und versucht mit den Stücken aus der Seele der Stadt zu sprechen… vielleicht sollte er ja der Stadt ein paar Milliönchen seiner verdienten Kohle spenden, die er ganz sicher auch mit „Born Free“ wieder einsacken wird? ;-) Ob ihn der 6 mit Pamela Anderson so weich machte? Man weiß es nicht. Max
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