Postmortem
Seeds Of Devastation
War Anthem Records
11 Tracks | 46:00 Min.
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Auf ihrem neuesten Output haben die Berliner Postmortem die Rock‘n‘Roll-Attitüde des Vorgängeralbums weitgehend in den Hintergrund treten lassen und stattdessen einem urwüchsigen Bastard aus Death und Thrash Metal den Vorrang gegeben. Das merkt man schon beim Opener „Deliverance“, der einem ohne Vorwarnung die komplette Kauleiste gen Dickdarm fahren läßt. Die angesprochenen Rock‘n‘Roll-Wurzeln treten nun nur noch sporadisch durch interessante Refrains auf, was die Songs vor allem unterscheidbar macht und für einige Höhepunkte in dem testosterongetränkten Gemetzel sorgt. Der Sound ist für mich noch eine ganze Ecke brutaler und direkter ausgefallen, als auf den Vorgängerscheiben, was „Seeds Of Devastation“ zum idealen Soundtrack macht, um es sich mit den Nachbarn vollends zu verscherzen, denn leise hören ist nicht angesagt, wenn Postmortem im Player rotieren! So liefern die Hauptstädter ein sauberes Geschoß ab, das variabler denn je zwischen Morbid Angel, Obituary und Debauchery zu pendeln vermag. Krasser Stoff für krasse Leute, darauf brauch ich erstmal 7 Schluck Benzin, Super Plus mit Bleizusatz, versteht sich. Ingo
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