Scheepers
Scheepers
Frontiers Rec.
12 Tracks | 52:38 Min.
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Primal Fear-Frontröhre Ralf Scheepers steht mit seinem ersten Soloalbum auf der Matte. Daß hier ab und an die Hauptband des Muskelmanns durchklingt, war ja irgendwo zu erwarten, dennoch weiß ich nicht, ob es unbedingt Sinn machte, sich die Dienste von PF-Mastermind Mat Sinner auch für das Soloprojekt zu sichern. So klingt die Scheibe leider durchweg wie eine abgespeckte Primal Fear-Version, bei der lediglich der Sound zu Gunsten von Ralfs Stimme zurück genommen wurde, was dazu führt, daß das ohnehin sehr hohe Organ etwas zu sehr im Vordergrund steht. Die Songs an sich gehen schon in Ordnung und hätten sich auch auf den letzten beiden PF-Scheiben ganz passabel gemacht. Ich hätte mir hier doch etwas mehr Abstand zur Hauptband und dadurch mehr Eigenständigkeit gewünscht. Da reißt auch die Armada an Gastmusikern wie Tim „Ripper“ Owens, Kai Hansen, Viktor Smolski usw. nichts mehr heraus. Bleibt leider eine eher unnötige Scheibe, die sich jeder Primal Fear-Fan blind zulegen kann, bei der ein Fehlen in der Sammlung jedoch auch keine allzu großen Schmerzen verursachen dürfte. 6 Eiweißshakes lasse ich dennoch springen. Ingo
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