
| Verlag | Splitter Verlag |
| Preis | 13,80 € |
| Autor |
Benoît Sokal |
| Zeichner |
Benoît Sokal |
| Übersetzer | Ressel Rebiersch |
| Einband | Hardcover |
| Seiten | 96 |
| Band | 1 von 2 |
| ISBN | 978-3-86869-209-9 |
| VÖ | 15.03.11 |

Beschreibung
Ein abgelegenes Tal in einem eisigen Land, das an Alaska oder Sibirien erinnert. Abgesehen von einigen wilden Tieren und einem Volk von Eingeborenen ist die Gegend unbewohnt. Doch als bekannt wird, dass der Boden voller wertvoller Rohstoffe steckt, fallen zahlreiche Geschäftsleute und Spekulanten dort ein, um Städte, Minen und Talsperren zu bauen. Schon bald kommt es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit jenen, die sich dem »Fortschritt« in den Weg stellen wollen. Doch gibt es einen stummen Zeugen, der das Geschehen aus der Ferne beobachtet: Kraa, ein junger und mächtiger Adler und heimlicher Herrscher über das Tal. Gemeinsam mit Yuma, einem indianischen Waisenjungen, mit dem ihn schamanistische Bande verknüpfen, versucht er, das Naturrefugium zu retten. Ein fantastisches Umweltabenteuer vor realistischem Hintergrund von Altmeister Benoît Sokal
Review:
In einem abgelegenen Tal, fernab jeglicher Zivilisation, geraten die natürlichen Zusammenhänge gewaltig aus den Fugen, als in dem Tal wertvolle Bodenschätze gefunden werden. Diese Funde locken natürlich jede Menge Spekulanten und anderes gieriges Volk an, denen die Natur herzlich egal ist. Als stummer Zeuge beobachtet Kraa, ein junger Adler und heimlicher Herrscher des Tals, die gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Naturschützern und Fortschrittstreibern. Gemeinsam mit dem indianischen Waisenjungen Yuma versucht Kraa das Tal zu retten. Der vielfach ausgezeichnete Altmeister Benoît Sokal (u.a. "Ein Fall für Inspektor Canardo", "Paradise") liefert mit dem ersten Band von "Kraa" ein beeindruckendes Werk ab, das vor einem realistischen Hintergrund die Auseinandersetzung der unterschiedlichen Weltanschauungen von Naturvolk und Naturausbeutern zeigt. Besonders interessant ist dabei, daß die Geschichte aus Sicht des Adlers erzählt wird. Zeichnerisch liefert Sokal wieder Erstklassiges in seinem unnachahmlichen, leicht unscharfen Stil ab. Auch die Farbgebung ist wieder sehr stimmungsvoll und ausgewogen geraten, was die immerhin 96seitige Story perfekt unterstützt. Fazit: Gehört in jede Sammlung! Ingo
Leseproben:
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