Command Performance

Command PerformanceOT: Command Performance | USA 2010 | DVD
Genre: Action
R: Dolph Lundgren / D: Dolph Lundgren, Melissa Ann Smith, Hristo Shopov
Bild: 1,87:1 (16:9) | Ton: DD 5.1 (d, e)
87 Min. | Disc: 1 | FSK: ab 18
Kinowelt | VÖ: erhältlich | Wendecover: nein
Film
Technik
Bewaffnete Extremisten nehmen bei einem Wohltätigkeitskonzert des amerikanischen Pop-Sternchens Venus in Moskau sie, den russischen Präsidenten und seine Töchter als Geißel. Held des Tages ist der dauerbreite Ex-Biker und Schlagzeuger der Opener-Band, der die Situation (fast) im Alleingang retten muß.
Welcome back, Dolph! Ja, ich hatte mich anfangs wirklich gefreut, mal wieder über einen Streifen mit Action-Legende Lundgren zu stolpern. Wurde ja auch Zeit, immerhin versucht ja derzeit jeder der alten Riege wieder auf sich aufmerksam zu machen; der Eine mehr, der Andere weniger erfolgreich. Eines haben jedoch alle gemeinsam: Die Zähne der Zeit haben bei allen tiefe Wunden gerissen.
Der Plot des Films ist erwartungsgemäß simpel gestrickt, tut der kurzweiligen Unterhaltung allerdings keinen Abbruch: Schauplatz ist ein Wohltätigkeitskonzert der amerikanischen Pop-Sängerin Venus. Ehrengast sind der russische Präsident Petrov und seine Töchter. Terrorist Oleg Kazov und seine Männer nutzen diese Chance, stürmen die Konzerthalle, nehmen Petrov, seine Töchter, Venus und einige andere Personen als Geißel; der Rest der Besucher wird größtenteils über den Haufen geschossen. Retter in der Not ist Joe, der Schlagzeuger der Warm-up-Band D2 (deren Songs übrigens teils sehr zu empfehlen sind!), der sich größtenteils mit bloßen Händen, zugedröhnt und sichtlich genervt durch die Reihen der Geißelnehmer zergt. Persönlicher Höhepunkt des Films war jedoch der Anfang der rund 87 Minuten, in denen Dolph eine wunderbare Figur als Schlagzeuger macht, der sich um nichts anderes schert, als? Na? Genau: den guten, alten Rock’n’Roll! Wer auf Lundgrens Action-Kost steht, darf ruhig einen Blick riskieren, aber auch keine überragende filmische Leistung erwarten.
In Sachen Extras geizen die Publisher ebenfalls, denn neben einem Making-Of und einer Fotogalerie bietet der Silberling nicht viel. Fazit: Eines muß man dem Streifen aber lassen: Er wirkt, als hätte Hauptdarsteller und Co-Writer Lundgren den Film nicht gedreht, um wie seine Kollegen Sly und Bruce wieder aus der Versenkung aufzutauchen, sondern einfach, weil er Bock drauf hatte. Ich sage: Eßt keinen Thunfisch, rettet die Dolphine! Nico B.
Film: 7
DVD: 5,5 (Bild: 7/ Ton: 6,5 / Extras: 3)
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