Filme aktuell
Enter The Void

Enter The Void (Single-Disc)
OT: dito | FRA 2009 | DVD
Genre: Drama
R: Gaspar Noé | D: Nathaniel Brown, Paz Vega, Cyril Roy
Bild: 2,35:1 (16:9) | Ton: DD 5.1 (d/e)
156 Min. | Discs: 1 | FSK: 18
Capelight | VÖ: Erhältlich | Wendecover: Ja
Bild: 2,0 Ton: 3,0 Bonus: 0,0
Film
Technik
Filminfo:
Oscar verbindet eine besonders intensive Beziehung mit seiner Schwester Linda, seitdem sie als Kinder miterleben mussten, wie ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben kamen. Gemeinsam schlagen sie sich durch die Halbwelt von Tokio. Er hält sich mit kleinen Drogendeals über Wasser, sie tritt als Stripperin auf und lässt sich mit zweifelhaften Typen ein. Bei einer Razzia gerät Oscar ins Visier der Polizei. Bei der Flucht wird er niedergeschossen. Sein Körper liegt im Sterben, doch seine Seele weigert sich, aus der Welt der Lebenden zu scheiden. Gerade erst hatte Oscar seiner Schwester hoch und heilig versprochen, sie niemals zu verlassen. Und so wandert sein Geist durch die neongleißende Stadt - rastlos, ruhelos, immer auf der Suche. Oscars Visionen werden immer grotesker und bizarrer, seine Seele drängt ins Jenseits. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verschmelzen zu einem halluzinatorischen Mahlstrom ...
Kritik:
Nach dem skandalträchtigen „Irreversible“ von 2002, ist das neue Schaustück von Regie-Exzentriker Gaspar Noé erwartungsgemäß schwerste Kost für sein Publikum. Der junge Amerikaner Oscar lebt mit seiner Schwester Linda, zu der er ein befremdlich intensives Verhältnis hat, in Tokio. Er hält sich mit Drogenverticken über Wasser, während sie nächtlich strippt. Oscar wird von seinem Kumpel an die Polizei verraten und auf einer dreckigen Toilette im Nachtclub „Void“ von ihr erschossen. Oscar, der selbst sein bester Kunde ist, war zu seinem Todeszeitpunkt auf einem Drogentrip der Extraklasse, der sich nun fortsetzt… er entschwindet aus seinem leblosen Körper und durchstreift fortan das Milieu der Metropole, um als ruheloser Geist Linda zu beschützen. Kranke Story? Oh nein, das Kranke an Noés Film ist seine Umsetzung. Das ständig gleißende Neon Tokios, die rastlose Kamera, die in der Perspektive eines Egoshooter-Games für seltsame Blickwinkel sorgt und die unendlich langen Einstellungen ohne jeglichen Schnitt lassen den Streifen wie ein einziger Trip auf Acid, Meskalin und LSD zugleich wirken. Natürlich ist genau das gewollt. Nur sind die ständigen, unnötigen Sequenz-Wiederholungen und die massive Filmlänge von über 2,5 Stunden zu strapaziös, um sich auf den filmischen Drogen-Cocktail richtig einlassen zu können. Trotz schonungsloser Sex- und Gewaltszenen erreicht das Drama bei weitem nicht die Intensität von „Irreversible“ und kann auch sonst nicht annähernd so schocken. Über technische Qualität braucht man bei einer solchen Produktionsweise natürlich gar nicht erst reden… diese ist unterirdisch. Im Gegensatz zum erhältlichen Mediabook, verfügt zumindest die Single-DVD über null Extras.
Fazit:
Völlig abstruser, beklemmender Trip, der auf Extrem-Voyeurismus setzt, aber aufgrund schier unerträglicher Länge dem Zuschauer zu viel abverlangt. Ich war danach völlig geschafft! Max
This is the Popup Module feature. Assign any module to the popup module position, and ensure that the Popup Feature is enabled in the Gantry Administrator.
You can configure its height and width from the Gantry Administrator.
More Information