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Tron:Legacy 3D

Tron:Legacy 3D
OT: dito | USA 2010 | 3D-Blu-ray
Genre: Science Fiction
R: Joseph Kosinski | D: Jeff Bridges, Owen Best, B. Boxleitner
Bild: 2,35:1 (16:9) | Ton: DTS-HD MA 5.1 (d/e)
120 Min. | Discs: 2 | FSK: 12
Disney | VÖ: 01.06. | Wendecover: Schuber
Bild: 10,0 Ton: 10,0 Bonus: 8,0
Film
Technik
Filminfo:
Produziert von keinem Geringeren als Steven Lisberger, der 1982 den zum Kultfilm avancierten Vorgänger TRON inszenierte, und untermalt mit dem Sound des international gefeierten Duos Daft Punk verschwimmen in TRON: LEGACY die Grenzen zwischen Realität und virtuellen Welten auf spektakuläre Weise. Oscar®-Preisträger Jeff Bridges (CRAZY HEART, IRON MAN), TROJA-Entdeckung Garrett Hedlund (VIER BRÜDER), Olivia Wilde, Shooting-Star in Film (ALPHA DOG – TÖDLICHE FREUNDSCHAFT) und Fernsehen („Dr. House“), TV-Kultstar Bruce Boxleitner („Babylon 5“), die begehrte Newcomerin Beau Garrett sowie Charakterdarsteller Michael Sheen (DIE QUEEN, FROST / NIXON) spielen die Hauptrollen in diesem aufregenden High-Tech-Abenteuer, das neue Maßstäbe in der 3D-Animation setzen wird. Digitale Bilderwelten, die es so auf der Leinwand noch nie zu sehen gab, dramatische Duelle, eine originelle Story und eine berührende Familienzusammenführung machen TRON: LEGACY zum Kino-Event des Jahres!
Über den Film: Sam Flynn (GARRETT HEDLUND) ist 27, ein Computerspezialist und charmanter Draufgänger wie sein Vater, der vor langer Zeit spurlos aus seinem Leben verschwand. Seit 1989 ist Kevin Flynn (JEFF BRIDGES), einst der weltweit führende Entwickler von Videospielen, verschollen. Bis Kevins alter Freund Alan Bradley (BRUCE BOXLEITNER) eine Nachricht erhält aus dessen früherem Büro in einer aufgegebenen Spielhalle, in der die Zeit stehen geblieben scheint. Was Sam dort findet, übersteigt seine Vorstellungskraft. Als er unabsichtlich in ein virtuelles Parallel-Universum hineingezogen wird, entdeckt er dort seinen Vater und dessen treue Gefährtin Quorra (OLIVA WILDE) – aber auch, dass hier Spiel tödlicher Ernst ist. Denn in dieser faszinierenden Welt geht es für Kevin, Sam und Quorra ums Überleben...
Kritik:
Kevin Flynn (Jeff Bridges) hat mittlerweile einen siebenjährigen Sohn, dem er Gutenachtgeschichten von Abenteuern in einer Computerwelt erzählt. Nur unterscheiden sich diese Geschichten von Märchen, denn sie sind tatsächlich geschehen. Tagsüber ist Flynn CEO (Chef) von Encom, dem weltweit größten Spielehersteller, und nachts taucht er ein in seine eigens erschaffene virtuelle Welt. Doch eines Nachts kehrt er nicht zurück und sein Sohn Sam (Owen Best) wächst fortan ohne Vater auf. 20 Jahre später ist Sam erwachsen und lebt ein Leben auf der Überholspur, anstatt die Firma seines Vaters zu leiten… bis ihm Kevins bester Freund Alan Bradley (Bruce Boxleitner – der Tron im ´82er Original spielte) mitteilt, er habe ein Lebenszeichen seines Vaters erhalten. Sam geht der Spur nach und findet das Portal zur Computerwelt und dazu heraus, daß sein Vater festgehalten wurde von Clu, dem digitalen Ebenbild seines Vaters, der die Welt von innen verriegelt hat. Steven Lisbergers Regiearbeit 1982 war genial, wurde aber zur damaligen Zeit von der Masse nicht verstanden. Die filmische Umsetzung des Innenlebens eines Computers darzustellen, war aufgrund mangelnder technischer Finessen, wie sie heute zur Verfügung stehen, schwer zu transportieren… und dennoch gab es zahlreiche Fans des Streifen – mich inkludiert! 28 Jahre später schuf der Regie-Neuling Joseph Kosinski ein Sequel für Disney, das nicht nur optisch ein Fest der Sinne ist, sondern nahtlos an die Ereignisse vom Originalfilm anknüpft. Die Figuren, das Raster (die Spieloberfläche) und auch so manche Vehikel aus dem Erstling tauchen wieder auf, wenn auch teils entwickelter und fortgeschrittener. Die Story ist logisch und spannend und dürfte jeden Tron-Fan begeistern – sogar das Bit hat einen Cameo-Auftritt (Fans wissen wovon ich spreche ;-). Für diese Art von Film ist 3D erschaffen worden! Der Effekt kommt spektakulär am Auge an und überzeugt durch die Bank. Tonal wird man geradezu geflasht von digitalen Effekten und Surroundings und natürlich dem fantastischen Soundtrack von Daftpunk (Universal), den sich nach Genuß des Films so mancher auf Silberling zulegen wollen wird… so will man Heimkino genießen. Lediglich die Extras fallen leider etwas sparsam aus: Eine fünfteilige Making Of-Reihe, ein Musikvideo und eine Vorschau auf die Animated Series Tron: Uprising ergeben gerade mal knappe 55 Minuten. Fazit: Eine perfekte Fortsetzung eines Kultfilms, der seiner Zeit weit voraus war, und visuelle Referenzen bietet. Phänomenal!
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