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Tue, May 22, 12
Rezis Games Kinect Joyride

CoverKinect Joyride
Genre:  Rennspiel
FSK 0 - XBox Kinect
Microsoft

Wertung Grafik 4,0

Wertung Sound 4,0

Wertung Motivation 3,0

Wertung Steuerung 4,0

Wertung Gesamtwertung 3,5

Spielinfo:
Der unterhaltsame Fun-Racer Kinect Joy Ride ist das erste Rennspiel für Xbox 360, das den Kinect Sensor unterstützt, sodass sich die fahrbaren Untersätze ganz ohne Controller steuern lassen – die Hände des Spielers sind das Lenkrad! Ein Mega-Spaß, der nicht nur für Rennspiel-Fans geeignet ist, sondern der ganzen Familie Laune macht. Bis zu zwei Spieler können an den abwechslungsreichen Rennen, die über witzig designte Strecken führen, teilnehmen. Und auf Xbox LIVE fahren bis zu acht Spieler um den Sieg. Gehen Sie beim ersten controllerfreien Rennspiel Ihres Lebens an den Start!

Der Spieler nimmt in einem der comicartigen Fahrzeuge Platz, gibt Gas, driftet durch Kurven, springt meterweit durch die Luft und feuert Raketen auf seine Gegner ab – ganz ohne Controller. Gesteuert wird ausschließlich mit Händen und Körperbewegungen.

Wer keine große Lust hat, alleine über die abwechslungsreichen Rennstrecken zu rasen, kann sich jederzeit von einem Co-Piloten unterstützen lassen. Und auf Xbox LIVE geht‘s ebenfalls zur Sache: Bis zu acht Spieler können gegeneinander um die Wette fahren und gemeinsam den bewegungsgesteuerten Rennspielspaß erleben. Eine Mischung aus klassischem Rennfahren und Gokart-Action. 

Sechs liebevoll gestaltete Kurse mit zahlreichen Abkürzungen und Sprungmöglichkeiten sorgen für jede Menge Abwechslung. Comicartige Grafik und witzige Animationen bringen die Spieler zum Lachen. Cooles Extra: Als Spielfigur kommt der eigene Xbox LIVE Avatar zum Einsatz, was den Funfaktor noch weiter erhöht. 

Dank der intuitiven Bewegungssteuerung macht Kinect Joy Ride nicht nur Rennspiel-Fans Spaß. Auch jüngere Spieler sowie Personen, die ansonsten nichts von Videospielen halten, kommen garantiert auf ihre Kosten. Springen Sie meterweit durch die Luft und feuern Sie Raketen auf Ihre Gegner ab. 
Kinect Joy Ride kann ganz ohne Controller gespielt werden. Alle Gameplay-Elemente und Funktionen basieren auf dem Kinect Sensor. Dieses Game lässt sich nur in Verbindung mit dem Kinect Sensor spielen – Controller sind nicht erforderlich. 

Rezension:
Schon die Optik macht klar, daß man bei Joyride keinen Realismus a la GT5 erwarten darf - den Anspruch hat das Game auch nicht angemeldet. Vielmehr soll hier die Steuerung eines Rennspiels revolutioniert werden - auch wenn ich mir im Vorfeld nicht vorstellen konnte, daß man Rennspiele ohne Lenkrad überzeugend zocken kann. Schon beim Auswählen des eigenen Vehikels spielt die Kinect-Cam eine ihrer Stärken aus, die sie von allen anderen neuen Steuermethoden unterscheidet: Man kann die Farbe der Boliden durch einfaches Vor-die-Kamera-Halten eines beliebigen Gegenstandes verändern, was zwar nicht 100%ig funktioniert, aber dennoch einen coolen Effekt erzielt. Wenn ich schon bei Farben bin: die gesamte Spielgrafik erinnert durch die bunten Pastelltöne und die generelle Optik nicht selten an Mario Kart... 

Die beiden Hauptspielvarianten "Wettrennen" und "Gegner von der Piste drängen" werden auf insgesamt sieben Kursen ausgetragen, die optisch durchaus etwas mehr Abwechslung vertragen hätten. Darüber hinaus gibt es noch vier weitere Rennvarianten, für die dann noch zwei zusätzliche Kurse zur Verfügung stehen. Ob in der Halfpipe oder im Modus "Zerstörung", Ziel ist es immer möglichst viele Fans für sich zu gewinnen, durch die man dann weitere Features und Strecken freischalten kann.

Das tatsächliche Problem von Joyride ist die Motivation, die doch sehr schnell nachläßt. So hat man sich an den immer gleich anmutenden Streckendesigns und Optiken schnell satt gesehen. Auch die Anzahl an Kombos und Moves (die nicht belohnt werden) tragen zu dieser Situation bei, ebenso der fehlende Karrieremodus und die Fahrvollautomatik. So beschränkt sich der Handlungsspielraum des "Piloten" lediglich darauf, zu lenken - Gas gibt die träge Beschleunigungsautomatik und gebremst wird gar nicht. Besonders negativ fällt bei der Steuerung die merkliche Verzögerung von Eingabe und Reaktion des Spiels auf, was in Koexistenz mit der fehlenden Lenkradeinschlagsanzeige eine exakte Steuerung nahezu unmöglich macht. 

Fazit:
So toll ich das neue Kinect-System auch finde - Joyride zeigt, daß nicht generell jedes Spielgenre ohne Hardware zockbar ist. Durch die träge Reaktion des Spiels auf die Gesten-Eingaben entsteht so schnell Frust.

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